Natur

In Oberschwaben hat sich ein reiches Naturerbe in abwechslungsreicher Landschaft erhalten: Vom höchsten Punkt in Württemberg, dem Schwarzen Grat (1118 Meter) bei Isny über die Drumlin-Landschaft des württembergischen Allgäus und die Moorgebiete Oberschwabens bis zu den Auenlandschaften entlang der Donau.

Sein vielfältiges Gesicht erhielt Oberschwaben überwiegend durch die Eiszeiten.Viermal waren große Teile des Gebietes lange unter mächtigem Gletschereis begraben. Nach seinem endgültigen Rückzug vor ca. 11500 Jahren hat das Eis ein sanft hügeliges Gelände hinterlassen, das von großen Becken und teils mächtigen, meist bewaldeten Moränenzügen untergliedert wird.

Wo kein Gletschereis war, lagerten Schmelzwasserflüsse mächtige Schotterpakete ab, wovon die vielen Kiesgruben in einigen Bereichen Oberschwabens zeugen. Schmelzwässer schufen im Norden weite Täler und nach dem Abschmelzen des Eises gruben sich - insbesondere an den Rändern der weiten Becken - Bäche mächtige Tobel in den weichen Untergrund aus Molasse.

Oberschwaben ist aber auch bekannt als das Land der Seen, Weiher und Moore – allein 1400 Seen und Weiher gibt es im Landkreis Ravensburg.

In dieser vielfältigen Landschaft, insbesondere in den weiten Moorgebieten, hat sich eine abwechslungsreiche Fauna und Flora angesiedelt, die einige selten gewordene Kostbarkeiten wie den Biber, die Blumenbinse oder den Karlszepter aufweist und damit jeden Naturliebhaber ins Schwärmen geraten lässt.

Im Oberschwaben-Portal soll Wissenswertes über diese beeindruckende Naturlandschaft, ihre reiche Fauna und Flora, sowie ihre spannende Entstehungsgeschichte zusammengetragen und zur Verfügung gestellt werden.